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Aktuelles

Wer gerne was Greifbares in den Händen hat, kann ab sofort unsere erste CD bei uns im Laden bestellen. Wir finden, sie ist sehr hübsch geworden! Dank 24-seitigem Booklet sind auch alle Texte und Texte zum Text enthalten.
Wer auf’s nächste Konzert kommt, kann sie natürlich auch dort erwerben, noch dazu etwas günstiger. Wenn ihr sie im Laden bestellt, vergesst nicht, eure Adresse anzugeben.

 

Enthalten sind 10 Stücke (siehe Cover rechts) mit einer Gesamtlaufzeit von gut 50 Minuten. Eignet sich auch hervorragend als Geschenk, in diesem Fall bestellt am besten gleich zwei, weil ihr sie mit Sicherheit nicht mehr gern aus den Händen geben wollt!


Schön war’s beim Tillman im Radlladen, allen Anwesenden nochmal ein dickes Dankeschön! Ihr habt uns großartig unterstützt, uns hat’s einen Riesenspaß gemacht. Kommt doch bitte alle auch zum nächsten Konzert im Eulenspiegel in Schongau!
Dort spielen wir am Samstag, 25.3 so ab 20.30 Uhr, Eintritt ist wieder frei, Hut geht rum.


Damit das beim nächsten Konzert alles ordentlich läuft, stellen wir drei neue Lieder auf die Seite: eins für die Sportler, eins für die, die wie wir noch Idole besitzen und eins für die Anhänger unkomplizierter Lösungsansätze. Konzentriert euch beim Vorbereiten zunächst mal auf die Refrains. Nach etwas Üben werdet ihr sehen: Und auf einmal läuft’s, Dinge können so einfach sein…

 


Hier einige Bilder vom Noiseclub-Festival im JUZ. Vielen Dank an alle, die den Abend möglich gemacht haben, schön wars!


Da ist es, das erste TOLLSTEN-Video. Wir sind jetzt absolute Experten im Gebrauch der Nagelschere, die nicht umsonst als potentielles Mordinstrument eingestuft wird.
In dem Video könnt Ihr ein bisschen in die Welt und das Leben unseres kleinen Freundes Axel eintauchen, viel Spaß dabei wünschen DIE TOLLSTEN.


Pressestimmen

„Es ist nicht viel Persönliches bekannt über DIE TOLLSTEN. Doch ihre Lieder – von denen man zur Zeit stolze 15 Stück kostenlos im Netz (www.dietollsten.de) anhören kann – sprechen ja für sich. Da geht’s um „Die letzten Helden“, die sich mit „zehn Hoibe“ am Abend als „Retter unsrer Tradition“ fühlen, oder um fragwürdige Idole („von außen cool, von innen hohl“). Und eine deutsche Institution wird liebenswürdig frech angegrölt: „Heino, sing doch mal ein Lied von uns“…
Ihren rotzigen Indierock schmückt die Weilheimer „Bäänd“ (so die Eigenschreibweise) stets mit Texten, „die schmerzfrei mitgesungen werden können“. Und Witz beweisen DIE TOLLSTEN auch bei der Beschreibung ihres Stils. Für den österreichischen Sender FM4 haben sie’s mal so fabuliert: „Eine Mischung aus Deep Purple, Dire Straits und Drafi Deutscher, angereichert mit etwas Dote Hosen und Dreen Day. Das Ganze mit dreffenden, deils diefsinnigen deutschen Dexten. Einfach dadellos.“ Und irgendwie stimmt das datsächlich. […]“

Magnus Reitinger, Münchner Merkur, 26.1.2017

Lieder

Hier könnt ihr einige unserer Lieder in voller Länge und bescheidener Qualität (80kBit/s) anhören. Wer daraufhin ganz begeistert das jeweilige Stück in guter Qualität erwerben will, wendet sich an unseren Laden.

Was man leicht übersieht: den Text zum Text (ein brandneues Konzept, das, da sind wir uns ganz sicher, wie eine Bombe einschlagen wird; fragt sich nur, mit welcher Wirkung…).
Diese Bonustexte öffnen sich unmittelbar und elegant, wenn man den jeweiligen Liedtitel anklickt.

 

Die kleine Melodie

Was gibt es nicht doch für herrliche, großartige und majestätische Melodien und Tonfolgen! Weitaus häufiger sind leider diese anderen, schmierigen, fiesen Versatzstücke, die sich heimtückisch und hinterrücks im Gehörgang einnisten und dessen Besitzer tatkräftig zu wurmen beginnen, woraus sich bekanntlich der Name Ohrwurm ableitet.
Dieser Wurm frisst sich in der Folge weiter durchs Trommelfell, schwingt sich mit Hilfe des Steigbügels über den Amboss und kriecht durch die Schnecke in Richtung Gehirn, wo er sich dann im Ärgerzentrum häuslich einrichtet, um von dort aus den Gehirninhaber nach und nach von innen auszuhöhlen. Der erfolgreich von seinem Schädelinhalt Befreite ist daraufhin prädestiniert für eine Celebrity-Karriere und der Ohrwurm sucht sich ein neues Ohr.

Liedtext

Hörst die diese kleine Melodie
Sie legt sich wie ein Tuch um meine Stirn
Ich öffne ihr mein Herz aus Empathie
Ganz langsam dringt sie ein
Und sie vernebelt mir mein Hirn

Sie lässt mich nicht mehr los
Und da drück ich meine Hand auf ihren Mund
Ganz fest, bis sie verstummt

Da kommt sie wieder diese Melodie
Auf leisen Sohlen und sie umklammert meine Stirn
Ich wehr mich doch sie zwingt mich in die Knie
Sie kriecht durch meine Ohren
Und sie zersetzt mir mein Gehirn

Ich kann dich nicht mehr hörn
Wenn du nicht bald die Klappe hältst werd ich dich
Inniglich zerstörn

Ich mach dich kalt
Ich dreh dir deine gottverdammten Notenhälse um
Ich stell dich an die Wand
Sonst bringst du mich um den Verstand

Die hard, die hard, die hard

Ich schmeiß dich in das tiefste Loch und
Betonier dich zu

Mittelmeer

Gelegentlich werde ich gefragt, ob das nicht auf Dauer ziemlich anstrengend ist, wenn einem im Hintergrund immer die Nachbarn durchs Fernsehbild laufen. Ja, ist es in der Tat. Speziell bei Fußballspielen kann das sehr störend sein, wenn man sich denkt, boah, wie schnell ist denn da der Verteidiger jetzt zurückgekommen, ist ja der Wahnsinn, dabei war´s dann doch nur der Herr Hufnagel von nebenan, der vor lauter Begeisterung aus seinem Sessel aufgesprungen ist. Andererseits hat das Ganze natürlich auch seine Vorteile. Um zu sehen, dass kein Bier im Kühlschrank ist, brauch ich wenigstens nicht extra in die Küche zu gehen.

Liedtext

Hin und wieder gehe ich ganz gerne in die Oper
All die schönen Menschen, Unterhaltung mit Niveau
Wallende Gewänder, feines Tuch und Eleganz
Verleihn so einem Abend seinen ganz besondren Glanz

In Jogginghosen passe ich wohl nicht so gut zu diesem Haus
Leute starrt mich nicht so an weil drunter schaut ihr auch nicht besser aus

Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ich hab nen Röntgenblick ich kann auch nichts dafür
Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ihr schaut bei mir durchs Fenster und ich schau durch eure Wand und eure Tür

Die eigentliche Handlung interessiert mich nicht so sehr
Die Blicke in die Garderobe aber umso mehr
Papagena geht dem Papageno an den Latz
Die Königin der Nacht trinkt vor der Arie eine halbe Flasche Schnaps

Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ich hab nen Röntgenblick ich kann auch nichts dafür
Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ihr schaut bei mir durchs Fenster und ich schau durch eure Wand und eure Tür

bis zum Mittelmeer
Das Wetter ist dort auch nicht schön drum bleib ich lieber hier

Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ich schau durch jede Tür ich kann auch nichts dafür

Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ich hab nen Röntgenblick ich kann auch nichts dafür
Ich seh von hier bis zum Mittelmeer
Ihr schaut bei mir durchs Fenster und ich schau durch eure Wand und eure Tür

Ein Lied von uns

Diese Brille, ja man möchte sagen, diese scheissgeile Brille!, was wir hiermit auch tun. An irgendeiner Stelle stand neulich zu lesen, er hätte sie sich in den Siebziger Jahren aufgrund eines temporären Augenleidens zulegen müssen, was wir selbstverständlich nicht glauben, dafür ist sie einfach zu geil. Und dazu noch diese blendendblonden Haare. Wahnsinn! Letztes Jahr der Auftritt in Wacken, zusammen mit den Brüdern im Geiste von Rammstein. Legendär. Hammergeil. Wahnsinn! Hätte das früher jemand für möglich gehalten? Hat das von Euch jemand gesehen? Wir nicht. Aber es war hundertprozentig absolut der Wahnsinn. Scheissgeil wie die Brille. Aber sowas von.

Liedtext

Wir spielen uns die Finger wund
für jeden neuen Text
zermartern wir uns unser Hirn
nur wegen dir

Schlafen können wir schon längst nicht mehr
wir hoffen und wir warten auf den heiligen Moment
wir wünschen uns so sehr, so sehr
wir wünschen uns so sehr, oh so sehr

Heino sing doch mal ein Lied von uns
Heino sing doch mal ein Lied von uns
nicht immer nur von den andern
nicht immer nur von den andern

Wir färben uns die Haare blond
saufen literweise Enzian
und rollen unser R
nur wegen dir
wir wünschen uns nichts mehr, nichts mehr als das

Heino sing doch mal ein Lied von uns
Heino sing doch mal ein Lied von uns
nicht immer nur von den andern
nicht immer nur von den andern

Heino sing doch mal ein Lied für uns
Heino sing doch mal ein Lied für uns
wir wünschen uns nichts mehr, nichts mehr
wir wünschens uns so sehr, oh so sehr

Ja das wär, so schön
oh das wär, so schön
Ja das wär, so schön
oh das wär, so schön
Ja das wär, so schön
oh das wär, so schön

dann eben nicht.

Hart aber fair

Ich bin mir ja sicher, dass dem Neymar eigentlich gar nichts gefehlt hat. Der hatte halt einfach keine Lust mehr auf dieses ewige Nationalmannschaftsgekicke. Ist auch irgendwie verständlich. Dem Lahm geht’s ja genauso, der hat’s eh schon ewig lang ausgehalten. Beim Ballack war das damals übrigens auch so wie beim Neymar, allerdings hat der schon vor der WM festgestellt, dass er keinen Bock mehr hat. Deshalb hat er kurzerhand zu seinem Kumpel gesagt: „Hey Kevin, mein Prinz, steig mir doch mal bitte publikumswirksam auf den Fuß“, was der als guter Spezl natürlich gerne gemacht hat. Die PR-Abteilung des DFB hat dann noch eine die Fachwelt überzeugende Diagnose erfunden, und schon war klar, dass der große Capitano wegen einem Synapsenbandriss tragischerweise beim Weltturnier ausfallen muss.
Überhaupt wäre es doch auch reichlich naiv, anzunehmen, dass diese Fußballer sich gegenseitig wirklich ernsthaft weh tun würden.

Liedtext

Fairness und Mitgefühl
Zählen heut leider nicht mehr viel
Zum Glück gibt es den Sport
Da lernt man es noch, das ehrliche Wort

Jeden Samstag um halb vier
Wird zelebriert, alle sind sie hier
Der Sportsgeist lebt, es ist wie im Traum
Plötzlich kommt der Pass, steil in den Raum
Der Stürmer tritt an, folgen kann ihm keiner
Den ersten umspielt, dann ist da nur noch einer
Der Verteidiger denkt sich na warte du Sau
Beide Beine voraus, er trifft ihn genau

Das war hart aber fair
Seine Schienbeinschoner braucht er jetzt nicht mehr
Das war hart aber fair
Und am nächsten Tag fragt da keiner mehr
Hart aber fair, hart aber fair
Hart aber fair, hart aber fair

Am Start, in Reihe eins
Stehn die Rivalen, Olaf und Heinz
Wie sie Runde für Runde ans Limit gehn
Das ist großer Sport, das wolln die Leute sehn
Auf der Zielgeraden 300 schnell
Kommt es endlich zum letzten Duell
Er zieht nach rechts, geht geschickt vom Gas
Und drückt den Anderen sanft ins Gras

Das war hart aber fair
So langsam hat er keine Rivalen mehr
Das war hart aber fair
Und die Zuschauer wollen noch mehr
Hart aber fair, hart aber fair
Hart aber fair, hart aber fair

Auf der Zielgeraden 300 schnell
Kommt es zum ersehnten Duell
Er zieht nach rechts, geht geschickt vom Gas
Und drückt den Anderen sanft ins Gras
Das war hart aber fair
Doch am nächsten Tag fragt da keiner mehr
Das war hart aber fair
Und die Zuschauer wollen noch mehr
Hart aber fair, hart aber fair
Hart aber fair, hart aber fair

So einfach

Die Welt ist kompliziert, verdammt kompliziert. Und das Leben erst recht. Was es da braucht, sind einfache Lösungen, verdammt einfache Lösungen. Und wir sagen Euch, wie´s geht. So ist das. So einfach.

Liedtext

Sicher haben Sie sich so wie ich
Schon über Dinge aus der Politik
Hin und wieder ein wenig gewundert
Welch ein Glück wenn es dann heißt
Sehn Sie mal her dort drüber ist er
Der zuständige Minister

He du – wer ich – wer sonst
Wie lange dauert das denn noch bis du mal in die Gänge kommst
He du – wer ich – wer sonst
Hör mal ich warte nicht ewig

Ich bin ja generell ein recht geduldiger Mensch
Und mache meinem Gegenüber nur sehr ungerne Stress
Doch wenn jetzt nicht so langsam einmal etwas passiert
Ist es durchaus höchstwahrscheinlich dass ich mich vergess

Und auf einmal läufts
Dinge können so einfach sein
Warum nicht gleich
Na also es geht doch
Auf einmal läufts
Dinge können so einfach sein
Warum nicht gleich
In Zukunft geht das hoffentlich von allein

Sicher haben Sie sich so wie ich
Schon einmal in der Lage befunden
Man wartet seit Stunden
Etwas verklemmt
Steht man gedankenverloren an der Rinne
Da kommt von außen eine Stimme

He du – wer ich – wer sonst…

Ich bin ja generell ein recht geduldiger Mensch…

Und auf einmal läufts…

Am Horizont

Was war in den Achtziger Jahren musikalisch doch los! Die Neue Deutsche Welle schwappte über das Land und ersäufte das althergebrachte deutsche Schlagergesulze (leider nicht restlos). Auf einmal hörte man deutsche Texte, die witzig, einfallsreich, schräg und oft irgendwie besonders waren. Vom Besonderen ist es zum Absonderlichen allerdings auch nicht so weit, und so nimmt es nicht Wunder, dass viele der in dieser Zeit gedichteten Zeilen eher in die letztgenannte Kategorie fallen.
Zum Beispiel, dass sich Streichholz und Benzinkanister für schlaue Leute hielten, das habe ich damals schon nicht verstanden. Und das so was von so was kommt, das ist ja fast schon zu lässig, als dass es noch zulässig ist.
Außerdem war sehr auffällig, dass ein Großteil der Texte von ganz ähnlichen Themen handelte, das hätte man alles auch deutlich kürzer und kompakter fassen können. Nachdem sich während des letzten NDW-Revivals vor einigen Jahren leider kein einziger die Mühe gemacht hat, hier endlich einmal ordnend einzugreifen, bleibt das wohl wieder mal an uns hängen. Es ist echt zum Wein.

Liedtext

Grüß mir die Sonne, grüß mir das All
So hoch auf der Leiter, kurz vor dem Fall
Völlig schwerelos, wie Geier im Sturzflug
Dicht bei den Flammen, doch wo ist die Glut

Rosemarie mit uns wird es wohl nie
So wie es war mit Erika
Ich lieb dich nicht du liebst mich nicht

Weil der Herr des Hasses vernichtet die Liebe
Und die Schweine im Weltraum lassen Codo keine Chance
Fred vom Jupiter rauft sein goldnes Haar
Und der Rote Hugo riecht sonderbar

Rosemarie mit uns wird es wohl nie
So wie es war mit Erika
Ich lieb dich nicht du liebst mich nicht

Am Horizont fliegt ein rosaroter Elefant
Mit Tränen in den Augen denn er findet nicht mehr heim
Und ich singe diese Lieder weil so schön war’s nie mehr wieder
Ich denke an den Eisbär und ich fange an zu wein

Am Horizont fliegt ein rosaroter Elefant
Mit Tränen in den Augen denn er findet nicht mehr heim
Und ich singe diese Lieder weil so schön war’s nie mehr wieder
Ich denke an den Eisbär und ich fange an zu wein

Am Horizont fliegt ein rosaroter Elefant
Mit Tränen in den Augen denn er findet nicht mehr heim
Und ich singe diese Lieder weil so schön war’s nie mehr wieder
Ich denke an den Eisbär und ich fange an zu wein

Zu wein, ich fange an zu wein
Zu wein, und ich fange an zu wein

Diese Welt

He Alter, hast du mal ne Idee, was ich hier schreiben soll? Ich hab ja so was von kein Bock, außerdem müsst ich ganz dringend mal’n bisschen chillen, ich bin grad echt voll gestresst. Normal sollte hier ja irgendwas Vernünftiges zum Song stehen, keine Ahnung, aber mir fällt echt absolut nichts ein. Scheiße Mann, dann muss es halt auch mal ohne die Erklärungen gehen, die Leute sind ja doch auch nicht alle bescheuert, oder?

Liedtext

An manchen Tagen komm ich einfach nicht in Schwung
Was soll ich sagen vielleicht bin ich auch zu jung
Am besten wäre es ich bliebe heut daheim
Doch die Gesellschaft ist so gnadenlos und würde mir das sicher nie verzeihn

Im Grunde meinen sie´s ja alle gut mit mir
Doch in der letzten Zeit fehlt ihnen das Gespür
Du hast vom Kindergarten wieder nichts erzählt
Der Kommentar hat mir gerade noch gefehlt zu meinem Glück

Für junge Eltern ist es oft nicht einfach zu verstehn
Dass es die Kompetenzen sind die für die Kinder heute zähln
Bücher und Geschichten sind nun wirklich langsam out
Es sind Computerspiele Internet und Fernsehn was ich brauch

Nur mit Vernunft –   wird nicht viel gehen
Die Hoffnung stirbt zuletzt – doch mit Gestöhn
In diesem Haus wird einfach alles zum Problem
Ich wär längst weg doch leider bin ich zu bequem
Für die Gesunden wird das Leben hier zur Qual
Es scheint verrückt doch in diesem Haus ist außer mir halt niemand mehr normal

Der einzig schöne Ort das sind die Kirchentreppen hier
Nach der Schule treffen wir uns gerne dort auf zwei drei Bier
Es wär hier eigentlich sehr angenehm doch Spaß ist nicht erlaubt
Man wird nur ausgegrenzt und angepöbelt wenn man etwas Anderssein sich traut

Beamte sind ja wichtig doch nur selten tolerant
Und auch das Arbeitsamt ist nicht als Hort der Toleranz bekannt
Es gibt halt Menschen die mit Arbeit nicht so glücklich wärn
Ich versuch´s jetzt schon das hundertzehnte Mal ihm zu erklärn

doch mit Vernunft –   wird nicht viel gehen
Die Hoffnung stirbt zuletzt – unter Gestöhn
In dieser Stadt wird einfach alles zum Problem
Ich wär längst weg doch leider bin ich zu bequem
Für die Gesunden wird das Leben hier zur Qual
Es scheint verrückt doch in dieser Stadt ist außer mir halt niemand mehr normal

In diesem Land wird einfach alles zum Problem
Ich wär längst weg doch leider bin ich zu bequem
Für die Gesunden wird das Leben hier zur Qual
Es scheint verrückt doch in diesem Land ist außer mir halt niemand mehr normal

An manchen Tagen komm ich einfach nicht in Schwung
Was soll ich sagen vielleicht bin ich auch zu jung
Ich hab´s mir in den letzten Jahren öfter schon gedacht
Diese Welt ist offensichtlich nicht für mich gemacht

In dieser Welt wird einfach alles zum Problem
Ich wär längst weg doch leider bin ich zu bequem
Für die Gesunden wird das Leben hier zur Qual
Es scheint verrückt doch in dieser Welt ist außer mir halt niemand mehr normal

In dieser Welt wird jeder Scheißdreck zum Problem
Ich wär längst weg doch leider bin ich zu bequem
Für die Gesunden wird das Leben hier zur Qual
Es scheint verrückt doch in dieser Welt ist außer mir halt niemand mehr normal

Silvio

Hierzulande ertönt in regelmäßigen Abständen ein lautes Wehklagen über die fehlenden Vorbilder und die demzufolge zwangsläufige Verrohung der Sitten. Es grassiert ganz offensichtlich ein allgemeiner und umfassender Werteverfall, Fußballmanager zahlen keine Steuern, Politiker zahlen dafür ihren Katzen und Hunden aus der Staatskasse monatlich vierstellige Beträge für Wach- und Sicherheitsdienste und Kinder weigern sich hartnäckig, durchzuschlafen.
Dies alles sollte jeden vernünftigen Bürger zutiefst deprimieren und ihn auch noch den letzten vorhandenen Glauben an die Menschheit verlieren lassen, gäbe es da nicht diese Lichtgestalt jenseits des Alpengürtels, diesen Leuchtturm der Tugendhaftigkeit, dessen Schein sich bis zu uns in die grauen Niederungen der moralischen Ödnis erstreckt und zumindest von Zeit zu Zeit die Herzen der wenigen verbliebenen Anständigen erhellt.

Liedtext

Im schönen Land Italien lebt ein wunderbarer Mann
Es ist schier unglaublich was der Mann so alles kann
Er steht für Tugend und Moral er ist ein Mann mit Stil
Dafür wird er bewundert denn da gibt es nicht mehr viel
Alles was er anfasst wird sekundenschnell zu Gold
Die Fleißigen und Tüchtigen die sind ihm alle hold
Er ist so telegen und für sein Alter blendend schön
Oh wären doch nur alle so wie unser aller si si si

Silvio – Silvio
Diese Coglioni von den Linken riech nur wie sie wieder stinken
Das erträgt normal kein Schwein da muss man wirklich tapfer sein wie
Silvio du machst mein Herz mir froh
Silvio oh ich verehr dich so
Wenn es mir scheiße geht und ich weiß nicht wieso
Dann schenke mir ein Lächeln und schon bin ich wieder froh

Silvio – Silvio
Vor unsrer Angela verstecken und sie danach zu erschrecken
Ja ist denn das nicht königlich oh Silvio wir lieben dich
Silvio du machst mein Herz mir froh
Silvio oh ich verehr dich so
Während die Anderen nur miesepetrig schaun
Teilst du deinen Lebensmut sogar mit fremden Fraun

(Silvio, Silvio) Bj Solo, GitSolo

Silvio – Silvio
Ti adoro cosi tanto che non posso dirti quanto
Oh Alle Welt spielt so verrücktä denn sie ist von dir entzücktä
Silvio du machst mein Herz mir froh
Silvio oh ich verehr dich so

Ja du bist einfach der Größte, größer kann man gar nicht sein
(Silvio), lass uns nie allein

Sonnenklar

Neulich haben wir uns mal wieder komplett in die Scheiße geritten. In einem Ratgeberbuch fand ich einen interessanten Eintrag, der genau beschrieb, wie man die Flagge der USA falten muss, wenn man es wirklich korrekt machen will. Das Ganze ist nicht so einfach und hat in sieben Schritten zu erfolgen, bis man die Flagge dann in die gewünschte Dreiecksform gebracht hat.
Nachdem theoretisches Wissen bekanntlich ja totes Wissen ist, haben wir einen ziemlich langweiligen Berlinbesuch dazu genutzt, diesen Makel zu beheben. Leider konnten wir unsere Kenntnisse nicht vollständig anwenden, weil plötzlich, mitten in der ohnehin kniffeligen Phase der Dreiecksfaltung, zwei imposant anzusehende uniformierte Männer, offenbar Angestellte der amerikanischen Botschaft, auf uns zugestürzt kamen. Wie unschwer zu erkennen war, schien es hier zu einem Konflikt zu kommen. Gott sei Dank hatte ich besagtes Ratgeberbuch dabei, das auf Seite 61 ein sechs-Stufen-Modell zur Lösung von Konflikten bereithält. Stufe 1 („Flucht“) schied aus ethischen Gesichtspunkten aus, die „Vernichtung des Gegners“ (Stufe 2) erschien uns nicht aussichtsreich, Stufe 3 („Unterordnung des einen unter den anderen“) kam ja gar nicht in die Tüte, für Stufe 4 („Delegation an eine höhere Instanz“) war leider keine Zeit und die Wahrscheinlichkeit für einen „Kompromiss“ (Stufe 5) oder einen „Konsens“ (Stufe 6) war angesichts der fast schon etwas übertrieben wirkenden Aufgebrachtheit der beiden eher gering.
Wir entschieden uns dann doch für Stufe 1.
Warum trotzdem immer noch so viele Menschen geringschätzig auf die sogenannte „Ratgeberliteratur“ herabblicken, kann ich allerdings gar nicht verstehen.

Liedtext

Ich weiß nicht wer ich bin
Und ich weiß auch nicht wie viel
Ich weiß auch nicht wohin
Mir fehlt einfach das Ziel

Ich kenn mich nicht mehr aus
Find aus dem Leben nicht mehr raus

Ich weiß nicht was ich will
Die Zeit läuft mir davon
Mir wird alles hier zu viel
Ich fühle mich verlor’n

Ich kenn mich nicht mehr aus
Und so langsam geb ich’s auf

Doch dann lese ich ein Buch
Und dort steht alles ganz genau
Wer so lebt wie ich
Ist eine arme Sau
Er schreibt genau wonach ich such’
Und ich denke drüber nach
Darauf wird mir sonnenklar
Das Leben wär so wunderbar

Ich weiß nicht was du willst
Ich weiß nicht was du denkst
Kapier nicht was du fühlst
Halt’ dich auch manchmal für beschränkt

Ich kenn mich mit dir nicht aus
Und so langsam geb’ ich’s auf

Doch dann lese ich ein Buch
Und dort steht alles ganz genau
Wer so liebt wie ich
ist eine dumme Sau
ich les weiter in dem Buch
und denk’ tief drüber nach
darauf wird mir sonnenklar
das Lieben wär so wunderbar

Die letzten Helden

Is da Hans scho do?
Wos?
Ob da Hans scho do is.
Ha?
Wo isn da Hans?
Woaß ned.
Host den oan mit de Lecha in de Ohrn gseng?
Wos?
Den Blattatn mit de Lecha in de Ohrn, da kannst durchschaung.
Eha.
Da kimmta da Hans.
Drei Hoibe. A wos, mach glei sechs Hoibe.
Dea bringt ja eh nia wos zuaba.

Liedtext

Am Freitag auf´d Nacht geh i in die Diskothek
Da Hias is scho do nur da Hans is wia oiwei zu spät
Ja für an Stammtisch wie unsan ist dieser Ort ein Exot
Doch in de andan Kneipn hamma Lokalverbot

De Leit wennst so oschaust de san scho ziemlich speziell
Mei was se ois oham Hauptsache grell
De Musi de`s spuin is wia jedsmoi a Graus
Doch unter zehn Hoibe geht da vo uns koana naus , na na, koa oanziga

Wir sind die letzten Helden der Nation
Unser Leben hat ein Ziel
Wir sind die Retter unsrer Tradition
Es gibt nicht mehr viel die heute leben mit Stil

Oamoi im Jahr fahr ma zamma auf´d Wiesen
Da zoagma´s de Preißn wia des geht mim Schießen
Dann geh ma nei ins Zelt die Musi spuit highway to hell
Jetz schleicht´s eich vo unsam Tisch und zwar schnell

Wir sind die letzten Helden der Nation
Unser Leben hat ein Ziel
Wir sind die Retter unsrer Tradition
Es gibt nicht mehr viel die heute leben mit Stil

Die vier Australierinnen tanzen scho nackat am Tisch
Aber so gfalln´s ma scho besser wia mit ihrm Plastikdirndlverschnitt , oh yeah
Da Hias sauft mit am Japaner a Maß auf ex, and we´re singing
Oans, zwoa – und dann hats´n zerlegt

Wir sind die letzten Helden der Nation
Unser Leben hat ein Ziel
Wir sind die Retter unsrer Tradition
Es gibt nicht mehr viel die heute leben mit Stil

Wir sind die letzten Helden der Nation
Unser Leben hat ein Ziel
Wir sind die Retter unsrer Tradition
Es gibt nicht mehr viel die heute leben mit Stil

Dein Idol

Vor einiger Zeit habe ich sehr interessiert im Magazin einer bundesweit bedeutsamen Tageszeitung gelesen, dass sich Keith Richards, oder vielleicht war es auch ein anderer der Helden der Rolling Stones, ist ja auch egal, sich jedenfalls gedacht hat, dass es doch eine prima Idee wäre, sich für den Wassergraben, der sich rings um sein kleinbürgerliches Schloss erstreckt, ein Luftkissenboot anzuschaffen, um auf diesem während des wohlverdienten Feierabends die eine oder andere Runde an der frischen Luft drehen zu können.
Bei der Lieferung des lustigen Vehikels war er wahrscheinlich so aufgeregt wie ein Dreijähriger, der zum ersten Mal mit seinem neuen Kettcar fahren darf. Blöderweise war das Ding aber breiter als der Wassergraben und stand somit ständig schief, so dass an entspanntes Feierabend-Cruisen nicht zu denken war.
Wie die Geschichte weiterging stand leider nicht in dem besagten Magazin, aber vermutlich hat sich unser Protagonist, nachdem Jungs traditionell ja auch eine enorme Begeisterung für Baumaschinen jeglicher Art an den Tag legen, einen hinreichend großen Bagger nebst passendem Laster zugelegt, um mit deren Hilfe die etwas schmalbrüstige Wasserader auf ein brauchbares Maß aufzuweiten.
Man hätte sich natürlich auch von vornherein, statt wie so oft am falschen Ende zu sparen, ein etwas großbürgerlicheres Schloss kaufen können.

Liedtext

Ich bin was Ihr alle wollt
Ich hab was Ihr alle wollt
Ich habe jede Menge Geld
Kann mir kaufen was ich will
Ich fliege ständig um die Welt
Weil arbeiten tu ich nicht so viel

Ich bin dein Idol
Ich bin so hip, ich bin so toll
Ich bin dein Idol
Von außen cool, von innen hohl

Ich bin was Ihr alle wollt
Ich hab was Ihr alle wollt
Ich werd von allen bewundert
Und das zu Recht
Die Fotos von meinem Luxus
Die sind alle echt

Ich bin dein Idol…

Ich bin was Ihr alle wollt
Ich hab was Ihr alle wollt
Ich treff’ die Reichen und Schönen
Wann es mir passt
Ich streng mich niemals an
Und habe immer Spaß

Ich bin dein Idol…

Ich bin dein Idol…

Mies ohne Kies

Wenn es darum geht, öffentliche Aufmerksamkeit zu erzielen, scheuen die meisten Leute heute vor nichts mehr zurück. Insbesondere Musikinterpreten wanzen sich ja meistens mit einer schier unerträglichen Penetranz an ihre potentiellen Hörer heran. Beispielsweise hat da neulich eine amerikanische Sängerin, um ihr Lied interessanter zu machen, in einem Video nichts anderes gemacht als nackig auf einer Abrissbirne hin- und herzuschaukeln.
Wir hatten da ja von Anfang an etwas anderes empfohlen. Statt auf der langweiligen Abrissbirne hätte sie münchhausenmäßig auf einer Kanonenkugel durch die Luft fliegen sollen, natürlich genauso wenig bekleidet. Um noch etwas mehr Effekt zu erzielen, war als Ziel des Fluges das Oval Office im Weißen Haus vorgesehen. Den Einwand, dass sie bei einem der vorigen Präsidenten sicher besser gelandet wäre, wollten wir so nicht gelten lassen. Aber dann wurde das nicht so leicht von der Hand zu weisende Argument angeführt, dass das Ganze für die Sängerin doch wohl viel zu gefährlich sei, und zur Untermauerung dieser These zeigte man uns Nahaufnahmen vom Bizeps der aktuellen Präsidentengattin.
Damit wurde es schweren Herzens dann doch die Abrissbirne.
Ähm, ja, und wenn Euch jetzt diese Geschichte recht gut gefallen hat, dann vergesst doch bitte nicht, unsere Seite zu leiken, unseren Youtube-Channel zu abonnieren, unsere Lieder zu kaufen und alle Eure Freunde, Feinde, Bekannte und Verwandte über Facebook, Twitter, Youtube und Gugel auf uns aufmerksam zu machen :)))

Liedtext

Wir warten 13 Tage schon
Wir warten 14 Tage schon
Wir warten 16 Tage schon
And it ain´t no fun

Wir warten 17 Tage schon
Wir warten 18 Tage schon
Wir warten viel zu lange schon
Auf die erste Million

It´s so mies ohne Kies
Es is öd ohne Göd
Es ist so mies ohne Kies
Ohne Kohle ist das Leben fies

Wir warten
Wir warten
Wir warten

Wir warten ist ja super toll
Wir warten ich hab die Schnauze voll
Diese Scheißwarterei geht mir voll auf den Zeiger
Wieder kein Hit wir sind die vollen Vergeiger

Oh Baby Mann wir machen uns Sorgen
Woher kriegen wir das Geld für unsern Luxus von morgen
Schau sie an wie sie rappen selbst die ärgsten Deppen
Kriegen jede Frau und uns kennt keine Sau

It´s so mies ohne Kies
Es is öd ohne Göd
Es ist so mies ohne Kies
Ohne Kohle ist das Leben fies

It´s so mies ohne Kies
Es is öd ohne Göd
Es ist so mies ohne Kies
Ohne Kohle ist das Leben fies
It´s so mies ohne Kies
Es is öd ohne Göd
Es ist so mies ohne Kies
Ohne Kohle ist das Leben fies

Völlig gefasst

Oh, Mann, ein Holländer. Jetzt fahr’ schon. Wie? Natürlich kennt der sich hier nicht aus, aber deswegen kann er doch trotzdem zufahren. Jetzt lässt er auch noch die Oma über die Straße, ich fass es nicht. Die Ampel ist grün, grüüün! Ich schrei’ doch gar nicht, außerdem hab’ ich nicht Arschloch gesagt, aber wenn dieser Volldepp hier den ganzen Verkehr aufhält, muss man sich doch mal aufregen dürfen.

Liedtext

Es ist so klar
Wenn’s mal eilt, ist er da
Konsequent, das muss man ihm lassen
Wie er dahinschleicht, es ist nicht zu fassen

Suchst du das Gas, nimm das rechte Pedal
Ich deut’s ihm genau, doch es ist ihm egal
Wenn du’s nicht kannst, dann bleib doch daheim
Mach Urlaub zu Hause, und lass das Autofahr’n sein

Jetzt reg dich nicht auf, wer regt sich denn auf
Jetzt reg dich mal ab, ich reg mich nicht auf verdammt
Führ dich nicht so auf, ich bin völlig entspannt
Jetzt reg dich nicht auf, Ich bin doch völlig gefasst
Ich weiß gar nicht was du nur hast

Und in der Stadt irren sie rum
zum Gehen zu faul zum Fahren zu dumm
Blinker nach rechts, Wechsel nach links
Bremsen bei Gelb, ich bin von Idioten umringt

Jetzt reg´ dich nicht auf, wer regt sich denn auf
er regt sich nicht auf, ich reg mich nicht auf verdammt
Er führt sich nicht auf, ich bin völlig entspannt
Er ist völlig entspannt, ich bin die Ruhe in Person

Ich bin ganz ruhig… ich bin ganz ruhig…

Doch dann kommt dieser Typ hinter mir
Angeschossen wie ein Tier
volle Beleuchtung, ein Meter entfernt
doch nicht mit mir, das haben schon ganz andre gelernt

Jetzt reg´ dich nicht auf, wer regt sich denn auf
er regt sich nicht auf, ich reg mich nicht auf verdammt
Er führt sich nicht auf, ich bin total entspannt
Er ist total entspannt, ich bin doch völlig gefasst
Ich weiß gar nicht was du nur hast

Alles Psychopathen

Ein üblicherweise sehr kontrovers diskutiertes Thema. Selbst besonnene Menschen sollen sich darüber oftmals derart ereifern, dass sie sich gegenseitig wüste Beschimpfungen, wenn nicht gar noch Handfesteres an den Kopf werfen. Durch die Gesellschaft verlaufen diesbezüglich mittlerweile Risse, deren Dimensionen Ausmaße annehmen, dass in ihnen die höchsten Errungenschaften unserer Bildungsrepublik zu versinken drohen. Kurz gesagt: die Situation ist hoffnungslos dramatisch.
Es war also wirklich allerhöchste Zeit, dass hierzu einmal ein halbwegs vernünftiger und ausgewogener Beitrag in die unleidige Diskussion eingebracht wurde.

Liedtext

Markus B. hat Thomas A.. mit dem Lineal verletzt
Lukas G. sitzt im Chemieunterricht unterm Tisch
Kevin. M. wirft trotz des Lehrers wiederholter Mahnung
seines Nachbarn Ranzen aus dem Fenster in den Hof

Schau da’s o des san alles Psychopathen
Schau da’s o ja die san komplett missraten
Schau da’s o des san alles Psychopathen
First warning, last warning, final warning extra work

Sebastian E. brät im Unterricht ein Spiegelei
Robert K. toastet Toastbrot auf der Fensterbank
Josef N. befestigt heimlich alle Sachen seiner
Lehrerin mit Sekundenkleber auf dem Pult

Was wuist da doa des san alles Psychopathen
Was wuist da doa ja mei die san komplett missraten
Was wuist da doa des san alles Psychopathen
First warning, last warning, final warning extra work

Eins ist klar, des kann ois nur an de Schüler liegn
Des is halt so und is a oiwei scho so gwen
In dem Alter fangen’s allesamt zum Spinnen an
Des wird sich dann scho gem wenn’s an Ernst vom Leben sehn

Da kannst nix doa des san alles Psychopathen
Da kannst nix doa ja mei die san komplett missraten
Da kannst nix doa des san alles Psychopathen
First warning, last warning, final warning extra work

Da kannst nix doa des san alles Psychopathen
Da kannst nix doa ja mei die san komplett missraten
Da kannst nix doa des san alles Psychopathen
First warning, last warning, final warning extra work

Niemals

Irgendein schlaues Buch hat einmal behauptet, Frauen kämen von der Venus und Männer vom Mars. Dass dies, obwohl es ja ganz toll klingen mag, trotzdem ziemlich schwachsinnig ist, sieht man schon alleine daran, dass es sich bei allen Männern demzufolge um Männchen handeln müsste, die noch dazu durchwegs grün im Gesicht wären. Wieder einmal musste also ein reißerischer und ungewöhnlicher Titel dazu herhalten, einen eher gewöhnlichen Inhalt aufzuhübschen.
Obwohl das mit den Männchen, wenn man sich’s genau überlegt, heutzutage doch irgendwie gar nicht mehr so abwegig erscheint.

Liedtext

Wir haben wieder einmal den ganzen Abend verbracht
Haben uns unterhalten und auch mal gelacht
Ich war wie immer beeindruckt von deiner Perfektion
Wie sie mich trafen die Wörter und Sätze
Ein Feuerwerk intellektueller Munition

Deine Freundinnen sagst du können dich so gut verstehn
Interessant denk ich mir dann könntest du ja auch zu denen mal gehn
Du musst dich einfach nur öffnen für das was du tief in dir fühlst
Deine Visionen kann ich leider nicht sehn
Und was an Logik nur so schlecht ist kann ich heut noch nicht verstehn

Niemals werde ich dich vermissen
Niemals werde ich traurig sein
Ich weiß ich werd dich bald vergessen
Außerdem geht’s mir doch viel besser so allein

Ich hab das Gefühl du hörst mir überhaupt nicht zu
Also wenn hier jemand den andern unterbricht dann bist das ja wohl du
Oh Mann ich dachte, das haben wir doch alles schon längst geklärt
Ich habe dich doch was ganz andres gefragt
Und überhaupt hab ich das schon tausendmal gesagt

Niemals …

Ich seh dich noch vor mir wie du immer probierst
Mir die Schuld zuzuschieben, dass du gar nichts kapierst
Dieses ewige Warten auf dich, deine Rechthaberei
Es regt mich heute noch auf wenn ich dran denk wie du mir
Nach jedem deiner Fehler sagtest da kann ich doch nichts dafür

Niemals…

Niemals…

Niemals…

Niemals…
Ich glaub, ich hab dich…